Am 30.12.1965 bin ich als Sohn von Edgardo Trosi und Lida Trosi-Brun, in der grossartigen Stadt Basel geboren, in der ich ebenfalls die gesamte Schulbildung durchlaufen habe und immer noch heimisch bin.

Lina und ich in Cioss Prato (TI)

Schon früh hat mich die Technik fasziniert und bastelte unaufhörlich an irgendwelchen Geräten wie die ersten Ultraschall Fernbedienungen der Fernseher, Modell Autos, Eisenbahnen, Schiffen, Flugzeugen und Verstärkern herum. Diese Leidenschaft ist mir bis heute erhalten geblieben und lebe sie, in der kargen Freizeit noch aus.

Unbewusst hat sich diese technische Faszination auf meinen Sohn übertragen, der mit LEGO Mindstorms oder auf seiner eigenen Webseite herum experimentiert und mich damit immer wieder verblüff.

Eine weitere Neigung ist mein Bewegungsdrang der mich in meiner Kindheit zu den Pfadfindern und etwas später zu Sportarten wie Judo, Leichtathletik, Tanzen, Velo- und Skifahren brachte. So war ich in jungen Jahren für 11 Jahre Ehrenamtlich als Skileiter bei der Evangelischen Stadtmission engagiert. Oh Gott, waren wir eine tolle und kreative Truppe. Immer wieder aufs Neue versuchten wir den Jungetlichen ein unvergessliches Abenteuer zu bieten. Mal war es eine Fondue Nachtessen mit anschliessender Fackelabfahrt oder im Mondschein mit Lastwagen Pneus die Piste herunter zu heizen. Das werde ich nie vergessen (alle andern übrigens auch nicht:) !
Unser Budget reichte gerade für das Lagerhaus und Verpflegung. So mussten wir immer für diese Anlässe Sponsoren finden, die Wirte um einen Sonderpreis bitten und an den guten Zweck appellieren da auch Kinder aus Waisenhäusern dabei waren. Zum Glück gibt es immer noch Menschen die nicht alles mit Profit auf wiegen. Danke an diese wunderbaren Personen. Sie haben damit einen wertvollen Dienst an unsere Gesellschaft geleistet.

Als Tessiner verbrachte ich den grössten Teil meiner Ferien und Feiertage in Airolo, wo ich nach wie vor fest verwurzelt bin.
Nach dem Verlust meines Vaters habe ich das Ferien Haus übernommen welches er mit wenigen Mitteln in ein beachtliches Rustico verwandelte und von mir in Etappen weiter ausgebaut wird.

By the way auf dem Foto ist die Trosi Alphütte zu sehen welche heute im Besitz meiner beiden Schwestern ist. Ein wunder schöner Flecken der eine Aussicht über das ganze Bedrettotal bis zum Nüffenen Pass und Südlich bis nach Ambri ermöglicht. Etwas weiter unten in Bedrina steht auch noch unsere Familien Kapelle die zum Hausgrund meiner Tante gehört.

Airolo kann sicherlich als Dorf bezeichnet werden doch unterschätzen darf man es keines Falls.
Denken wir an die Skilegenden wie Doris De Agostini, Michela Figini oder Lara Gut, so zeigt Airolo grosses Potenzial.
Bereits 1890 erhielt Airolo eine elektrische Strassenbeleuchtung. Airolo war auch die erste Gemeinde des Kantons Tessin, die 1969 eine Kläranlage baute.
Auch mache ich mir einen Scherz daraus zu behaupten, dass Airolo wie es von den Einheimischen als iRö [ajˈrøː] ausgesprochen wird, die Marketing Träger vom iPhone, iPad etc. sind;)       Übrigens die Besten Burger gibt es in der Snack Bar Airö !

1992 wollte ich die Welt erkunden da es auch im Geschäftlichen nicht besonders lief habe mich entschlossen in den USA einen längeren Aufenthalt zu machen. Wenn man schon mal auf dem amerikanischen Kontinent ist bietet sich ein Ausflug nach Canada und Südamerika an, die ich ebenfalls besuchte. Je mehr ich die Planung vorantrieb, umso mehr entwickelten sich neue Projekte. So auch die Teilnahmen an ein Walforschungs-Programm in Canada mit einem Professor aus Toronto beobachteten wir die Gewohnheiten dieser riesigen Meeressäuger und werteten abends die gesammelten Daten aus. Zwei Mal sicher habe ich einen Blauwal gesehen und auch das wird mir ewig in Erinnerung bleiben!
In Südamerika kam ich über Mexico nach Ecuador und über die Anden bis in den Amazonas. Ein Abstecher auf den Galapagos Inseln war auch noch dabei. In Texas – Austin fand ich eine gemütliche Jugendherberge und verweilte einige Wochen in der Musikalischen Metropole. Dort machte ich meinen Motorrad Führerschein und kaufte mir einen Harley Davidson mit dem ich bis nach New Orleans kutschierte.

Vor etwa 20 Jahren habe ich meine liebe Frau Nathalie getroffen und wir sind nun seit 13 Jahren verheiratet. Mit Ihr habe ich einen mittlerweile jugendlichen Sohn. Er ist an allem sehr interessiert was die heutige Jugend so kennt und bereitet uns immer wieder grosse Freude, dieser Strolch. Er ist unser aller grösster Stolz!

Auch im mittleren Alter ist es wertvoll sich weiterzubilden und dabei nicht nur viel Neues lernen was man als wohlbekannt erachtete sondern auch ganz neue Begabungen entdecken. So ging es mir an der HF-ICT und stellte fest, dass mir Business Communication gut liegt, auch wenn ich noch mit den Fragetechniken ringe. Dies war mein härtestes Studium, das mir durchschnittlich 15 -16 Stündige Arbeitstage bescherte. Dennoch liebte ich diese Herausforderung und hatte sehr grossen Spass am Lernen und eine coole Klasse die mich von Anfang an Akzeptierte obwohl fast eine Generation zwischen uns lag.
Sehen Sie, vor einem Jahr wusste ich nicht wie man «Wepseite» schreibt und nun habe ich eine!;)